Resümee: Einführung des WestfalenTarifs im Hochstift

14.08.2017

Resümee: Einführung des WestfalenTarifs im Hochstift

Seit dem 01.08.2017 wird im Nahverkehr im Hochstift für Westfalen-Lippe der WestfalenTarif verkauft, der damit die bisherigen fünf regionalen Tarife abgelöst hat

Seit dem 01.08.2017 wird im Nahverkehr im Hochstift für Westfalen-Lippe der WestfalenTarif verkauft, der damit die bisherigen fünf regionalen Tarife abgelöst hat. Ein Resümee über die ersten zwei Wochen fällt grundsätzlich positiv aus, wurde doch mit dem neuen Tarif flächenmäßig der zweitgrößte Nahverkehrstarif mit über 50 beteiligten Verkehrsunternehmen in der Bundesrepublik geschaffen.
Bei der Betrachtung dieser Dimension erscheint die Einführung des WestfalenTarifs für die Kunden positiv und die anfangs vereinzelt aufgetretenen technischen Probleme verständlich.
So konnte im Vertrieb des WestfalenTarifs in den ersten Tagen vereinzelt bei einigen Busunternehmen noch nicht der komplette WestfalenTarif verkauft werden. Die technischen Probleme sind zwischenzeitlich gelöst und das vollständige Sortiment ist erhältlich.
Auch die Schienenunternehmen haben inzwischen die Anfangsprobleme beseitigt und arbeiten mit Hochdruck daran, auch den Fahrgästen das komplette Sortiment des WestfalenTarifs über alle Vertriebskanäle anbieten zu können. Es müssen noch vereinzelt einige Automaten technisch aufgerüstet werden.
In der mobithek wurde sowohl vor der Umstellung als auch in den ersten Tagen nach der Einführung ein reger Zulauf registriert. Während viele Kunden verständlicherweise im Vorfeld der Einführung wissen wollten, ob die Neuerungen Auswirkungen auf ihr Ticket haben würde, waren die ersten Tage nach der Einführung geprägt von der Beratung zu den neuen Möglichkeiten.
Die Vorteile des WestfalenTarifs sind im einheitlichen Ticketangebot und Tarifbestimmungen für den gesamten westfälisch-lippischen Raum zu sehen. Durch die Vergrößerung des Bedienungsgebietes mit einem Ticket für Bus und Bahn ist vieles leichter und alltagstauglicher geworden. Dieses trifft insbesondere auf die Ablösung des bislang für Westfalen-Lippe auf längeren Entfernungen geltenden NRW-Tarifes zu. Als Nachteil wird von den BahnCard-Kunden die fehlende Aner-kennung im WestfalenTarif empfunden. Allerdings sind die BahnCard 25 und 50 ein Angebot des Fernverkehrs und eine Anerkennung hätte zur Kompensation des Rabatts einen Anstieg der Preise im WestfalenTarif zur Folge gehabt.
Als positiv werden die neuen westfalenweiten Ticketangebote empfunden und zahlreiche Neubestellungen deuten auf die Attraktivität des neuen Geltungsbereiches Westfalen-Lippe hin. In der mobithek werden die Angebote des 60plusAbos sowie des FunAbos für Westfalen rege nachgefragt.

Auf dem Foto sehen Sie von links: Stefan Atorf (NWL), Andreas Frank (PaderSprinter),
Anne Beine (Gewinnerin des Preisausschreibens zur Einführung des WestfalenTarifs (Kamera)), Udo Wiemann (Verbundgesellschaft Paderborn/Höxter), Lena Heuwinkel (VPH-Mobithek)

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33102 Paderborn

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